Berechne deinen Biorhythmus für heute

Mittwoch, 17. August 2022

Dein Biorhythmus für heute als Tabelle

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Dein Biorhythmus als Kurve für August 2022

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Berechne deinen Biorhythmus!

Mit Biorhythmus Rechnern ermittelst du in Sekundenschnelle deine Biorhythmuskurve und kannst dein Leben langsam danach ausrichten. Die Vorteile können durch eine Synchronisation mit den natürlichen Leistungskurven deiner Persönlichkeit und deines Körpers enorm sein.

Was ist der Biorhythmus?

In der Alternativmedizin wird der Mensch unter anderem in diese drei Bereiche geteilt:

  • Körper: Bewegung, Leistung, Anpacken.
  • Geist: Denken, Intelligenz, Planen.
  • Seele: Fühlen, Emotionen, Intuition.

Das Biorhythmussystem geht davon aus, dass diese drei Teilbereiche menschlichen Seins nicht an jeden Tag gleich stark ausgeprägt sind. Dennoch folgen diese Strömungen ganz bestimmten Rhythmen, die durch Sinuskurven wiedergegeben werden.

Los geht dein Biorhythmus im Moment deiner Geburt. Die Grundlage aller Biorhythmus Rechner ist daher dein persönliches Geburtsdatum. Die Kurven folgen dein Leben lang und bei allen Menschen denselben Zeitspannen und dem Sinusmuster aus Hoch und Tief. Wie hoch und wie tief die Ausschläge reichen, ist individuell. Die Dauer der Phasen dagegen ist bei allen Menschen etwa gleich lang:

  • Geistiger Rhythmus: 33 Tage.
  • Körperlicher Rhythmus: 23 Tage.
  • Emotionaler Rhythmus: 28 Tage.

Durch diverse Faktoren kannst du mit deinen Aktionen, deinen Gedanken und deinem Gefühlsleben von den natürlichen Rhythmen deiner Persönlichkeit und deines Körpers abkommen. Schlimmstenfalls gerät dein System immer weiter aus dem Lot und Unwohlsein oder Krankheiten stellen sich ein.

Den Biorhythmus zu berechnen, hilft dir bei der Erkenntnis, wo deine eigentlichen Kurven momentan liegen.

Es gibt sie wirklich, die „innere Uhr“!

Gehirnforscher haben schon lange herausbekommen, dass wir so etwas wie eine innere Uhr und ein verinnerlichtes Zeitsystem haben.

Genau genommen gibt es zwei solcher Systeme: Das Zeitsystem, das wir durch gesellschaftliche Strukturen (Schule, Arbeitszeiten, Geschäftszeiten usw.) angenommen haben und das natürliche Zeitmuster (Tag, Nacht, Stand der Sonne, Wechsel der Jahreszeiten).

Der persönliche Biorhythmus entspricht dem, wie du dich als Mensch mit deiner ganz eigenen körperlichen, geistigen und emotionalen Grundprägung ins Gesamtsystem einloggst. Bist du synchron mit den natürlichen Zyklen geht es dir gut, du hast Kraft und erfreust dich bester Gesundheit.

Die innere Uhr haben Forscher übrigens in etwa auf der Höhe deiner Nasenwurzel lokalisiert. Hier gibt es direkte Verbindungen zu den Hirnzentren, die mit Zeit und Zeitabläufen zu tun haben.

Leben mit den Biorhythmen: Selbsthilfe, Kraft und Lebensfreude

Vielleicht kennst du das: Es gibt Zeiten, in denen bist du körperlich nicht so leistungsbereit, geistig weniger da oder sehr gefühlsbetont. Das alles hat mit deinen natürlichen Rhythmen zu tun.

Viele Menschen denken leider, dass mit ihnen etwas nicht stimmt, wenn das ein oder andere nicht so gut läuft oder sie jeden Tag nicht gleich leistungsbereit sind. Dabei sind das nur die natürlichen Schwankungen, denen jeder Organismus und jede Psyche unterliegen.

Gehst du dann sehr gegen diesen Rhythmus an, kämpfst du praktisch gegen dich selbst. Neben Verstimmungen kannst du immer heftigere Blockaden erleben.

Sicher kannst du durch Verpflichtungen und äußere Rahmenbedingungen nicht immer sofort voll in deinem natürlichen Takt leben - aber du kannst einen wertvollen Anfang machen! Der Rest passiert dann von ganz alleine. Diese Rhythmen entfalten nämlich eine natürliche Dynamik, von der du getragen wirst, wenn du dich langsam auf sie einstellst. Dein Leben wird leichter, du kommst in den „Flow“ und gewinnst mehr Kraft und Lebensfreude.

Woran erkenne ich, dass ich gegen den Rhythmus lebe?

Fühlst du dich immer wie blockiert, deplatziert bei deinen Taten und in deiner Umgebung oder schläfst schlecht, lebst du sehr wahrscheinlich gegen deine natürliche Uhr und zu sehr nach einem Zeitgefüge, das gegen dein eigentliches Wesen arbeitet.

Es kann sich anfühlen, als hätten sich zwei Zahnrädchen ineinander verhakt, die eigentlich geschmeidig das Uhrwerk deines Lebens betätigen sollten.

Achte auf diese Anzeichen:

  • Leistungstiefs
  • Stimmungsschwankungen
  • geistige Tiefs
  • Wahrnehmungsveränderungen
  • Müdigkeit
  • ständiges Denken
  • das Gefühl, das Leben sei ein Kampf
  • innerer Unruhe und Nervosität
  • Anfallsleiden wie Migräne
  • Burn-Out und Depression
  • Funktionsstörungen verschiedener Organe wie Leber, Nieren, Magen, Darm und Herz
  • Probleme mit Stoffwechsel– und Heilungsvorgängen
  • zu viel Appetit und Übergewicht.

Kennst du die natürlichen Zyklen deines Körpers, deines Geistes und des Gefühlslebens, wirst du zum Beispiel Müdigkeit oder Sentimentalität ganz anders werten. Oft empfindest du solche Ereignisse vielleicht als störend und denkst, mit dir stimmt etwas nicht.

Dann siehst du, dass deine körperliche Kurve gerade herunterfährt und du weißt, dass dein Körper dann einfach mehr Ruhe und Regeneration braucht oder deine Psyche dein Gefühlsleben ordnet.

Den körperlichen Takt finden

Deine Organe sind wellenartig verlaufenden Takten unterworfen. Vielleicht hast du in diesem Zusammenhang auch schon von der „Organuhr“ gehört. Alle anderen Systeme wie Stoffwechsel, Verdauung, Blutbildung, Ausscheidung, Hormone, der Muskeltonus und Wachstumsprozesse folgen ebenfalls Zyklen aus Phasen mit mehr Aktivität, einem Rückgang und Ruhe.

Kennst du deinen natürlichen Rhythmus, kannst du dich hier jederzeit eintakten und Rücksicht auf natürliche Tiefs und Hochs nehmen. Schwere und belastende Arbeiten stellst du einfach hinten an, du ruhst mehr oder du nimmst es dir selbst nicht übel, wenn mal etwas nicht so gut läuft.

Den geistigen Takt finden

Unsere mentalen und geistigen Fähigkeiten sind eng an die Funktionsweise des Gehirns, die Abläufe im Organismus und Dinge wie die Ernährung gekoppelt. Das Gehirn taktet die geistigen Frequenzen ebenso wie dein Körper den Stoffwechsel. Körper und Geist sind dabei untrennbar verbunden, agieren aber auf unterschiedlichen Ebenen.

An Tagen mit einem niedrigen geistigen Level fallen dir Konzentration und Aufmerksamkeit schwerer, dafür hast du vielleicht ein körperliches Hoch und kannst deine Kräfte balancieren, wenn du den Biorhythmus berechnet hast.

Nehme dir in diesen Phasen keine geistigen Höchstleistungen vor und verschiebe die Steuererklärung auf ein Hoch.

Den emotionalen Takt finden

Gefühle bilden die Basis für deinen Willen und deine Emotionen. Dein Handeln wird viel mehr von Gefühlen geleitet, als dir bisher vielleicht bewusst ist. Tatsächlich haben zu dieser Ebene, die der Seele zugeschrieben wird, heute viele Menschen keinen rechten Zugang mehr. Sie merken, wenn sie sich schlecht fühlen oder nehmen laute Gefühle wie Euphorie oder Freude wahr.

Doch in deinem Inneren fühlst du weit mehr. Während Hochs bemerkst du dein Seelenleben eher und während Tiefs kannst du dich innerlich etwas leer, dafür aber womöglich körperlich leistungsbereiter fühlen. Nimmst du diese Rhythmen wahr, bekommst du neuen Zugang zu den unglaublichen Ressourcen deines Gefühlslebens.

Biorhythmus berechnen: Die praktische Nutzung

Online Biorhythmus Kalkulatoren machen dir die Ermittlung deiner Biorhythmuskurve ganz einfach. Du trägst dein Geburtsdatum ein und nach ein paar Sekunden siehst du, wo sich deine geistige, deine emotionale und deine körperliche Kurve gerade befinden.

Möchtest du die Informationen weiter für dich nutzen, schaust du entweder täglich deine Kurve oder du druckst dir die Monats-Tendenz aus. Hast du Termine und Verpflichtungen, kannst du auf die ermittelten Daten schauen und sie auf Phasen mit Hochs in den betreffenden Bereichen legen.

Biorhythmus: Wer hat’s erfunden?

Das Biorhythmussystem ist schon fast hundert Jahre alt. Es wurde im frühen 20. Jahrhunderts von zwei Medizinern und einem heute weltberühmten Psychiater entworfen. Der aus Berlin stammende Arzt Wilhelm Fließ, der in Wien ansässige Psychologe Hermann Swoboda und Sigmund Freud ermittelten die Werte anhand der Erkenntnisse über körperliche, geistige und emotionale Perioden im menschlichen Leben.

Sie kamen durch Beobachtung und Versuche dahinter, dass die Biorhythmen eines Menschen ein Leben lang konstant bleiben. Damals fand das Modell allerdings noch wenig Anklang. Die Gesellschaft war mehr darauf gepolt, alle Menschen aus Gründen der Produktivität gleichzuschalten. Erst in den 1980er als die psychosomatische Komponente von Krankheiten an Bedeutung gewann, griffen Therapeuten und Mediziner die Biorhythmus-Berechnungsformel wieder auf.